Übergangsmatrizen
Eine Übergangsmatrix, auch Übergangsmatrix oder Markov-Matrix genannt, beschreibt die Wahrscheinlichkeiten, mit denen ein Prozess von einem Zustand in den nächsten wechselt. Für einen endlichen Zustandsraum S = {1, …, N} seien p_ij die Wahrscheinlichkeiten P(X_{t+1} = j | X_t = i). Dann ist P eine N×N-Matrix mit nicht-negativen Einträgen und Zeilenstochastizität: Die Summe der Einträge jeder Zeile ergibt 1. Die Konvention bevorzugt die Darstellung, bei der der Zustand i in der Zeile und der zukünftige Zustand j in der Spalte steht, sodass sich die Verteilung zu Zeitpunkt t durch p^{(t+1)} = p^{(t)} P ergibt, wobei p^{(t)} eine Zeilenverteilung ist.
Manche Lehrbücher verwenden stattdessen eine spaltenstochastische Matrix, bei der die Spalten die Wahrscheinlichkeiten summieren und die
Eigenschaften und Konzepte: Ist P zeilenstochastisch, beschreibt p^{(t)} die Wahrscheinlichkeiten der Zustände nach t Schritten. Eine
Beispiel: P = [[0.8, 0.2], [0.3, 0.7]]. Die Stationärverteilung ist π = (0.6, 0.4). Anwendungen finden sich in Markov-Ketten-Modellierung,