elektropositiven
Elektropositivität bezeichnet die Tendenz eines Elements, Elektronen abzugeben und dadurch positive Ionen zu bilden. Sie steht im engen Zusammenhang mit der Elektronegativität, ist aber kein identischer Begriff; während Elektronegativität die Fähigkeit beschreibt, Elektronen in einer Bindung anzuziehen, beschreibt Elektropositivität die Bereitschaft, Elektronen zu verlieren. Allgemein gilt: Je niedriger die Elektronegativität und je geringer die Ionisierungsenergie eines Elements, desto elektropositiver ist es.
Die höchsten Werte findet man bei Metallen, insbesondere bei den Alkalimetallen (Gruppe 1) und den Erdalkalimetallen
Im Periodensystem nimmt die Elektropositivität typischerweise von rechts nach links in einer Periode zu und von
Die Elektropositivität ist kein formal standardisiertes Maß wie die Elektronegativität; sie wird oft aus Ionisierungsenergien, Elektronenaffinitäten
Beispiele und Anwendungen: Lithium- und Natriumverbindungen in der Energie- und Chemieindustrie demonstrieren elektropositive Eigenschaften; in Redoxreaktionen