effektorenzymet
Effektorenzym bezeichnet Enzyme, deren Aktivität in biochemischen Signalwegen eine zentrale Rolle als Endpunkt oder als regulierter Schritt der Reaktion einnimmt. Der Begriff wird sowohl in der Signaltransduktion als auch in der Stoffwechselregulation verwendet. In der Signaltransduktion fungieren Effektorenzyme oft als Zielmoleküle von sekundären Botenstoffen und setzen nach deren Bindung spezifische Reaktionsketten in Gang. Typische Beispiele sind Adenylylcyclase, die bei Stimulation durch G-Proteine cAMP produziert, Phospholipase C, die aus PIP2 IP3 und DAG freisetzt, und Guanylylcyclase, die cGMP bildet. Diese sekundären Botenstoffe modulieren weitere Effektoren, darunter Proteinkinase A und Kalziumkanäle, wodurch eine rasche zelluläre Reaktion erfolgt.
Im Stoffwechsel treten Effektorenzyme als regulierte Katalysatoren auf, wobei Effektormoleküle allosterisch oder durch kovalente Modifikationen an
Bedeutung: Effektorenzyme ermöglichen schnelle und koordinierte Antworten auf Umwelt- und innerzelluläre Signale und sind zentral für