Sekundärphase
Der Begriff Sekundärphase bezeichnet in der Werkstoffkunde eine Phase, die neben der Primärphase eines Mehrphasen-Systems existiert. Sekundärphasen entstehen in der Regel durch Diffusions- und Ausscheidungsprozesse während Wärmebehandlung oder Alterung und können die Materialeigenschaften maßgeblich beeinflussen.
Entstehung und Typen: Sekundärphasen resultieren aus Ausscheidungen aus der verbleibenden Matrix oder aus Umwandlungen infolge Temperaturänderungen.
Auswirkungen auf Eigenschaften: Durch Auscheidung kann die Festigkeit und Härte eines Materials erhöht werden (Ausscheidungshärtung), während
Beispiele und Nachweis: In Stählen treten Sekundärphasen oft als Carbide auf (z. B. Fe3C oder M23C6 in
Zusatzhinweis: Der Begriff wird auch in der Geologie verwendet, wo Sekundärphase sekundäre Mineralien bezeichnet, die durch