Schwarzweißfilm
Schwarzweißfilm bezeichnet Fotofilm, der bei Belichtung und Entwicklung keine Farbinformationen, sondern Grautöne von Schwarz bis Weiß abbildet. Das Emulsionsmaterial besteht aus Gelatine, in der Silberhalogenidkristalle fein verteilt sind; durch Belichtung bilden sich latente Bilder, die in der Entwicklung zu metallischem Silber wandeln und das sichtbare Negativ erzeugen. Schwarzweißfilme unterscheiden sich durch ihre spektrale Empfindlichkeit: Panchromatische Filme sind empfindlich über das gesamte sichtbare Spektrum und liefern tendenziell realistische Graustufen; orthochromatische Filme sind weniger empfindlich gegenüber Rotanteilen, sodass Rot- und Orangetöne im Graustufenbereich oft dunkel erscheinen, während Blau- und Grüntöne besser wiedergegeben werden.
Schwarzweißfilme gibt es in verschiedenen Formaten, etwa 35 mm, Mittelformat (z. B. 120) und Großformat, meist
Die Praxis umfasst oft manuelle Entwicklung, Reinigung und Trocknung; danach können Negative gescannt oder in Dunkelkammerprints