Sündenfall
Der Sündenfall, auch Der Fall der Menschheit genannt, bezeichnet in der biblischen Überlieferung den Verlust des ursprünglichen Zustands von Unschuld und Gemeinschaft mit Gott. Im Buch Genesis, Kapitel 2–3, wird berichtet, dass Gott Adam und Eva im Garten Eden schuf und ihnen befahl, nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen. Eine Schlange verführt Eva, sie esse von dem Baum, und sie gibt auch Adam davon. Danach erkennen sie ihre Nacktheit, schämen sich und verstecken sich vor Gott. Gott spricht Strafe aus: Die Schlange wird verflucht; Eva muss bei der Geburt Schmerz erleiden und unter der Herrschaft des Mannes leben; Adam muss hart arbeiten, damit die Erde Frucht bringt. Schließlich verbannt Gott die beiden aus dem Garten Eden, und er setzt Cherubim und ein flammendes Schwert am Osten des Gartens, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.
Der Sündenfall wird in vielen theologischen Traditionen als Ursprung der Erbsünde gesehen: der Zustand der Sündhaftigkeit
Historisch und kulturell wird der Sündenfall als Erzählung und Motiv vielfältig diskutiert, interpretiert und in Kunst,