Montagelehre
Montagelehre bezeichnet die Theorie des Filmeschnitts, die sich mit der Anordnung von Bildfolgen befasst, um Sinn, Rhythmus und emotionale Wirkung zu erzeugen. Im Gegensatz zur reinen Kontinuitätsmontage wird der Schnitt hier oft als eigenständiges Mittel mit ästhetischer oder politischer Bedeutung verstanden.
In den 1920er-Jahren entwickelte sich in der Sowjetunion eine eigenständige Montageästhetik. Zu den wichtigsten Vertretern gehören
Typen der Montage umfassen metric montage (Tempo durch Schnittlänge), rhythmische Montage (Rhythmus durch Bewegungsabläufe), tonal montage
Die Montagelehre prägte die frühe Filmlinguistik und beeinflusste die weltweite Schnittpraxis. Kritisch wird oft betont, dass