Hitzeingabe
Hitzeingabe, im Schweißwesen auch als Wärmeeintrag bezeichnet, beschreibt die Menge an Wärme, die durch den Schweißprozess in die Naht bzw. den zu schweißenden Bereich eingebracht wird. Sie ist eine zentrale Kenngröße zur Beurteilung der thermischen Belastung eines Bauteils und dient der Prognose von Mikrostruktur, Verzug und Restspannungen. Typischerweise wird sie als Energie pro Längeneinheit angegeben, zum Beispiel in kJ/cm oder als Energie pro Masse in bestimmten Kontexten.
Eine gängige Näherung zur Bestimmung der Hitzeeingabe lautet H = (V × I × 60) / (S × η).
Der Hitzeeingabe kommt eine zentrale Rolle bei der Auslegung von Schweißparametern zu. Höhere Hitzeeingabe vergrößert die
Siehe auch: Wärmeeinflusszone, Schweißprozess, Schweißparameter.